Kolloidales Silber bei Feigwarzen (Kondylome)

Ein Anwender von Kolloidalem Silber schrieb am 10. März 2002: „Seit wenigen Wochen nehme ich das Kolloidale Silber und zwei unglaubliche Dinge sind geschehen.“ Er hatte sich vor Jahren Kondylome (Feigwarzen) weg Lasern lassen, litt aber noch immer an „dauerhaften Entzündungen sowie unerträglichem Juckreiz. Diese Beschwerden sind, seitdem ich das kolloidale Silber nehme, wie weggeblasen.“ Außerdem besserten sich bei dem Betroffenen Kreislaufstörungen und Bluthochdruck.

Was sind Feigwarzen?

Bei Condylomata acuminata – auch unter dem Begriff Feigwarzen, Feuchtwarzen und Genitalwarzen bekannte Warzen – handelt es sich um eine Viruserkrankung. Sie sind neben Herpes und Chlamydiose eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Erreger

Feigwarzen werden zu 90 % durch Niedrigrisikotypen des humanen Papillomvirus (HPV) verursacht. Die auch Kondyloma-Viren genannten Erreger sind kugelförmige, unbehüllte, doppelsträngige DNA-Viren (dsDNA), die zu den Papillomaviridae gehören, und von denen insgesamt 200 verschiedene (davon ca. 40 anogenitale) Typen bekannt sind. Die anogenitalen HPV-Typen werden in Niedrigrisikotypen (z. B. 6 und 11) und Hochrisikotypen (z. B. 16 und 18) unterschieden. Während eine persistierende Infektion mit Hochrisikotypen das Risiko für bestimmte Krebsformen (v. a. Gebärmutterhalskrebs, in seltenen Fällen aber auch für Peniskarzinom, Analkrebs und Krebs im Mund-Rachen-Raum) erhöht, besitzen Veränderungen durch Niedrigrisikotypen kaum Entartungspotenzial.

Lokalisation

Eine feuchte und warme Umgebung begünstigt die Entwicklung von Feigwarzen, daher finden sie gerade in Hautrissen im Genital- und Analbereich ideale Wachstumsbedingungen vor. Bei beiden Geschlechtern finden sich Feigwarzen somit im Analbereich, seltener im Enddarm. Bei der Frau sind vor allem die Schamlippen sowie die Scheide, seltener Gebärmutterhals betroffen. Beim Mann kann dagegen die Eichel, die Vorhaut am Penis sowie auch der Hodensack befallen sein

Krankheitsverlauf/Symptome

Zwischen der Infektion und dem ersten Auftreten der Feigwarzen liegt eine Ausbruchszeit von einigen Tagen oder Wochen bis zu mehreren Monaten – und in sehr seltenen Fällen auch Jahren. Allerdings muss nicht jede Infektion zwingend zu einer Warze führen. Die HP-Viren persistieren in den Stachel- und Plattenepithelzellen der Epidermis ein. Somit sind die Betroffenen zwar Virusträger, aber die Krankheit bricht nicht aus. Man spricht in so einem Fall auch von einer stummen Infektion.

Die Mehrzahl der Infektionen verläuft ohne klinische Symptome und ist nach einiger Zeit selbst mit aufwendigen Methoden nicht mehr nachweisbar. In etwa 30 % der Fälle heilen aufgetretene Feigwarzen von selbst wieder ab.

Die Krankheitserreger bilden in der Genitalregion oder am After meist kleine Warzen, die zur Beetbildung neigen und dann konfluierende (sich vereinigende) Warzen ausbilden. Kleinere Herde weisen dabei meist keine Symptome auf, größere können schmerzhafte Einrisse, Spannungsgefühl und einem Sekundärekzem verursachen. Insgesamt ist die Erkrankung selbst unbehandelt nicht tödlich, kann jedoch erheblichen negativen Einfluss auf die (sexuelle) Lebensqualität des Patienten erlangen. Ein eventuell betroffener Partner sollte sich dabei unbedingt auch auf das HP-Virus untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen (zum Beispiel mit Kolloidalem Silber), damit es nicht zu einer wiederholten gegenseitigen Infektion kommt.

Condylomata acuminata werden nahezu immer durch Niedrigrisikotypen (in über 90 % der Fälle durch HPV 6 oder 11) verursacht, die nicht als kanzerogen gelten. Eine Besorgnis vor einer Krebsentartung ist in den meisten Fällen also unbegründet. Bei einer jahrelangen Erkrankung und nicht ausreichender Behandlung können Feigwarzen trotzdem entarten, bei Frauen etwas häufiger als bei Männern. Deshalb wird dringend zu einer Behandlung geraten. Gelegentlich entstehen nämlich auch sehr große Tumoransammlungen, welche als Condylomata gigantea oder Buschke-Löwenstein-Tumoren bezeichnet werden. Sie zeichnen sich durch destruierendes Wachstum und benige Entartung aus. Unbehandelt können sie auch aufbrechen und stark bluten.

 

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